Ein Projekt von:
FreiwilligenZentrum Kassel und
Kasseler Sparkasse.

 


PDF Dokumentation des 1. Kasseler Marktplatzes

Herzlich willkommen!

Immer mehr Unternehmen wollen neben ihrer ökonomischen auch ihre
gesellschaftliche Verantwortung gestalten. Gemeinnützige Organisationen haben Bedarf an Unterstützung.

Der Kasseler Marktplatz bringt beide zusammen.

Marktplatz-Idee hat sich in Kassel etabliert
Mehr teilnehmende Unternehmen und mehr Vereinbarungen über Firmen-Unterstützung für gesellschaftliche Anliegen machten deutlich: Kassel ist ein gutes Pflaster für soziales Engagement und Miteinander.

Kassel. „Helfen kann bis zur Begeisterung führen“, stellte der Staatssekretär im hessischen Kultusministerium Joachim Jacobi zur Eröffnung des 2. Kasseler Marktplatzes am 12. März fest. Auf Initiative des FreiwilligenZentrums Kassel hatten sich gestern abend 33 Unternehmen und 25 gemeinnützige Organisationen im Foyer der Kasseler Sparkasse zusammengefunden. Ein kräftiger Gongschlag Jacobis eröffnete das Handelsparkett. Nach 75 Minuten waren 80 Engagement-Vereinbarungen auf Gegenseitigkeit geschlossen. Damit wurde das Ergebnis des 1. Kasseler Marktplatzes deutlich übertroffen. Der Funke der Begeisterung war übergesprungen.

Nach der Begrüßung entwickelte sich schnell ein Markttreiben, in dem eines tabu war: Geld. Schon nach wenigen Minuten waren die ersten Vereinbarungen getroffen und auf einer großen Leinwand nachzulesen: Datenbank für die Mitgliederverwaltung gegen ein Lammessen, Transportkisten für Kinderzirkus-Requisiten gegen Jonglierworkshop für die Mitarbeiter, Beratung in Fragen der Architektur gegen Lagerfeuer mit Cowboyfeeling oder Strategieworkshop zur Weiterentwicklung einer Geschäftsidee gegen Kaffeezeremonie.

So bunt wie Angebot und Nachfrage, so bunt waren auch die Vertreter der Organisationen anzusehen: gelbe Mohrüben als Werbeträger, Kletterhelm und Kletterausrüstung, Zylinder und Fliege. Holzstelen, bunte Pappschilde oder T-Shirts mit Aufschrift kündeten von den Wünschen und Angeboten der Gemeinnützigen.

Als der Schlussgong ertönte, zählte das Organisationsteam genau 80 Vereinbarungen, 20 mehr als im Herbst 2006. Darüber hinaus wurden 20 Kontakte, zunächst ohne konkrete Vereinbarungen, dokumentiert. Beim anschließenden Imbiss gingen die Gespräche und das Kontakte knüpfen noch gut zwei Stunden weiter. „Auch hier wurden noch Abmachungen getroffen“, beobachtete Anneke Gittermann, Projektleiterin im FreiwilligenZentrum, „für unsere Region ein schönes Zeichen, wie engagiert die Menschen hier sind“.